Die ersten Bewohner von Boden waren Nachfahren der rätoromanischen Besiedler von Pfafflar aus dem Inntal.
Im 13. Jahrhundert wurden Viehhöfe der Herren von Starkenberg in Pfafflar gegründet, die im lauf der Zeit zur ständigen kleinen Bergsiedlung wuchsen.Ende des 19. Jahrhunderts zogen die Bergbauern in das heutige Dorf Boden und nutzten Pfafflar nur noch als Sommersiedlung.Jahrhundertelang arbeiteten die Menschen in dieser Extremlage engstens mit der Natur verbunden und lebten zufrieden vom Ertrag ihrer heute unvorstellbar harten Arbeit.

Mit dem ersten Auto (1950) und dem Anschluss an die Stromversorgung (1955) begann schrittweise der Kontakt zur modernen Welt, die zwar Erleichterungen aber auchVeränderungen und Probleme in die Bergbauernwelt brachten. Heute hat Boden rund 40 Einwohner, einen Vollerwerbsbauernhof und Ferienunterkünfte. Es gibt 8 Kinder im Schulalter, die in Bschlabs, Elbigenalb, Imst oder Innsbruck die Schule besuchen.

 

Das Wappen verbildlicht den Namen der Gemeinde Pfafflar:

 


romanisch pavelaers = bei den Futterstadeln.In Sagen dieser Gegend wurden Wahrnehmungen und Naturerscheinungen zum Butz, einem schwarzen oder gefleckten, großen und unheimlichen Hund,zum schwarzen stier, zur schönen jungen böswilligen und stolzen Alpsudel, oder zu rückenplagenden Geistern, die das Wandern über das Joch als beschwerliche,angstvolle und gefährliche Unternehmungen verbildlichen.

Vielleicht aber sind es heute die unsichtbaren Glücksfeen und guten Geister, die für uns die Welt von Boden so reizvoll verzaubern, damit man immer wieder zudiesem einzigartigen Ort kommen mag.